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Leonidas XVIII zweiter Windpark

Ankauf des zweiten Windparks in Frankreich - 21. Dezember 2016

 

Die Beteiligungsgesellschaft Leonidas Associates XVIII Wind GmbH & Co. KG hat mit dem Projekt "Valbin" wenige Wochen nach dem Erwerb des ersten Windparks „Pays Jusséen“ das zweite Windkraftwerk in Frankreich gekauft und die Anteile an der französischen Projektgesellschaft übernommen. Die Anlagen befinden sich in der Region Champagne-Ardenne, ca. 150 km süd-östlich von Paris gelegen. Damit konnte die Investitionsphase für die Beteiligung noch im Jahr 2016 abgeschlossen werden.

Hersteller der insgesamt acht Windturbinen ist die deutsche Firma Nordex SE. Zum Einsatz kommt der Typ V117 2.4 MW: „Mit einem Rotordurchmesser von 117 Metern und einer überstrichenen Rotorfläche von 10.715 Quadratmetern ist die Anlage eine der effizientesten IEC-3-Turbinen. Die N117/2400 kommt an typischen Binnenlandstandorten auf über 3.500 Volllaststunden und übertrifft dadurch andere Anlagen ihrer Kategorie um 20 Prozent. Der Kapazitätsfaktor liegt damit bei 40 Prozent,“ schreibt Nordex in der offiziellen Produktbeschreibung.

(http://www.nordex-online.com/de/produkte-service/windenergieanlagen/n117-24-mw/).

Mit der speziell für den Standort Valbin abgestimmten Konfiguration erreicht der Windpark eine Gesamtleistung von 19,2 MW. Die Turmhöhe jeder Anlage beträgt 91 Meter auf Nabenhöhe. Insgesamt kommen die einzelnen Kraftwerke damit auf eine Höhe von 149,5 Metern. Damit lässt der Windpark - basierend auf den Prognosen der beiden Windgutachten - einen Stromertrag von ca. 45 GWh (P50) bzw. 42 GWh (P75) pro Jahr erwarten.

Die Tarifhöhe für das Projekt liegt bei 8,097 Cent/kWh im ersten Jahr und ist für 15 Jahre garantiert. Dieses Projekt ist aufgrund der gesetzlichen Änderungen, die in Frankreich im Jahr 2016 realisiert wurden, eines der letzten auf dem Markt, die von bisherigen Tarifen profitieren. Die Besonderheit in Frankreich: Die Höhe der Vergütung passt sich jeden November der Inflation an.

Verkäufer und Entwickler des Projekts ist zu 80% die Firma EOLFI SAS und zu 20% lokale Entwickler: 10% Benesol und 10% Dorothée Frisch- Gauthier.]

 

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